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Barrierefreie Kommunikation von gehörlosen Betroffenen in den Kompetenzzentren

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Gehörlose Menschen können oft nicht hören.
Deshalb ist Kommunikation für sie manchmal schwierig.
In den Kompetenzzentren gibt es besondere Hilfe für gehörlose Menschen.

Alle Kompetenzzentren wurden gefragt:
Wie werden gehörlose Patientinnen und Patienten behandelt?
Welche Hilfsmittel für barrierefreie Kommunikation gibt es?
Gibt es Gebärdensprachdolmetscher?

Alle Zentren wollen sich anpassen.
Sie wollen gehörlosen Menschen helfen.
Sie achten besonders auf die Bedürfnisse von gehörlosen Menschen.

Wichtige Hilfe ist die schriftliche Kommunikation:
Alle Zentren bieten E-Mails an.
Man kann Fragen oder Termine per E-Mail klären.
Manchmal gibt es Fragebögen zum Ausfüllen.
Oft gibt es Info-Material in einfacher Sprache zum Mitnehmen.

Diese schriftlichen Hilfen machen den Kontakt leichter.
Gehörlose Menschen können schon vor ihrem Termin Fragen stellen.
Sie können Termine vereinbaren, auch ohne einen Dolmetscher.
So können sie Informationen bekommen und besser vorbereitet sein.

Zusammengefasst:

Die Kompetenzzentren bemühen sich um gute Kommunikation.
Sie passen sich den Bedürfnissen von gehörlosen Menschen an.
Schriftliche Kommunikation ist sehr wichtig.
Gehörlose Patientinnen und Patienten bekommen Unterstützung.

Hier finden Sie die Informationen der Kompetenzzentren:

Diakovere

Die DIAKOVERE ist ein MZEB.
MZEB ist eine Abkürzung und heißt: Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung.
Das bedeutet: Hier bekommen Erwachsene mit Behinderung medizinische Hilfe.

Bei der DIAKOVERE können gehörlose Menschen schriftlich einen Termin machen.
Sie schreiben einen Brief oder eine E-Mail.
So ist die Anmeldung einfach.

Gehörlose Menschen müssen dafür keinen Gebärdensprachdolmetscher fragen.
Wenn gehörlose Menschen wollen, können sie bei der DIAKOVERE ihren eigenen Dolmetscher mitbringen.
Sie können den Dolmetscher mitbringen dem sie vertrauen.
Dieser Dolmetscher hilft bei Gesprächen mit den Ärzten.

Dr. Becker Rhein-Sieg Klinik

Die Dr. Becker Rhein-Sieg Klinik ist eine Rehabilitations-Klinik.
Eine Rehabilitations-Klinik hilft Menschen bei einer Krankheit oder nach einem Unfall.
Die Menschen lernen dort wieder gesünder zu werden.

Dr. Becker Rhein-Sieg Klinik macht die Termine mit gehörlosen Menschen meistens schriftlich.
Das heißt: Sie bekommen einen Brief oder eine E-Mail mit Ihrem Termin.
Gehörlose Menschen können ihren eigenen Dolmetscher mitbringen.
Die Krankenkasse bezahlt für den Dolmetscher.

Die Klinik hilft gerne bei der Suche nach einem Dolmetscher.
Die Klinik kennt schon viele Dolmetscher und hat gute Erfahrungen mit ihnen gemacht.

Ein Dolmetscher kann bei Gesprächen dabei sein.
Ein Dolmetscher kann auch bei Untersuchungen oder Behandlungen dabei sein.
Der Dolmetscher spricht sich gut mit dem Behandlungsteam ab.

Heilbad Krumbad

Das Heilbad Krumbad ist eine Rehabilitations-Klinik.

Im Heilbad Krumbad kann man Hilfe für gehörlose Menschen bekommen.
Ein Gebärdensprachdolmetscher kann für die gehörlosen Patienten organisiert werden.

Das Heilbad fragt vorher beim Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg nach.
Das Dominikus-Ringeisen-Werk unterstützt bei Bedarf.

Alle Patienten bekommen bei der Ankunft wichtige Informationen auf Papier.
So können alle die Informationen lesen.

Sie bekommen die wichtigsten Infos über ihren Aufenthalt.

Man kann auch jederzeit zusätzliche Fragen an der Rezeption stellen.
Auch das Pflegepersonal kann Ihnen Auskunft geben.

Im Haus gibt es Wegweiser.
Alle bekommen eine Orientierungskarte.
Die Karte hilft, sich im Gebäude zurechtzufinden.
So kann jeder selbst den Weg finden.

Johannesbad Raupennest

Das Johannesbad Raupennest ist eine Rehabilitations-Klinik.

Im Johannesbad Raupennest gibt es Hilfe für gehörlose Menschen.
Für diese Menschen gibt es Gebärdensprach-Dolmetschende.

Dolmetschende helfen beim Aufnahme-Gespräch und beim Entlassungs-Gespräch.  
Das sind wichtige Gespräche bei Beginn und Ende vom Klinik-Aufenthalt.

Die Klinik kümmert sich um die Dolmetschenden.  
Aber: Die Klinik braucht vorher Bescheid, wenn ein Dolmetscher gebraucht wird.  
Sie müssen sagen, dass Sie einen Dolmetscher brauchen.  

Der Kostenträger (Krankenversicherung, Rentenversicherung) bezahlt den Dolmetscher.  

Es gibt auch die Möglichkeit einer Video-Übersetzung.  
Das nennt man „Arztkonsultation“ per Videokonferenz.  
Dabei ist ein Dolmetscher über Video zugeschaltet.

So können Sie auch mit Ärztinnen und Ärzten oder Therapeutinnen und Therapeuten sprechen. 

Klinik Hoher Meißner 

Die Klinik Hoher Meißner ist eine Rehabilitations-Klinik.

Wenn ein Antrag auf Rehabilitation bei der Klinik Hoher Meißner ankommt, prüft die Klinik den Antrag.  
Die Klinik prüft, ob Sie eine Begleitperson brauchen.  
Die Klinik prüft auch, ob Sie eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher für Gebärdensprache brauchen.  

Am besten schreiben Sie schon in den Antrag, was Sie brauchen.  
Wenn etwas im Antrag noch unklar ist, fragt die Klinik bei Ihnen nach.  
Oder die Klinik fragt bei Ihrer Krankenkasse nach.  

So weiß die Klinik schon vor Beginn der Rehabilitation:  
Brauchen Sie eine Begleitperson oder einen Gebärdensprachdolmetscher oder eine Gebärdensprachdolmetscherin?  
Die Klinik kümmert sich dann darum.  

Die Klinik hat eine Liste mit Dolmetschern und Dolmetscherinnen für Gebärdensprache.  
Die Klinik sucht eine passende Person von dieser Liste aus.  

Der Kostenträger (Krankenversicherung, Rentenversicherung) bezahlt den Dolmetscher.  

Vor der Reha prüft die Klinik auch:  
Wie oft brauchen Sie eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher?  
Dies wird medizinisch begründet.  

Es gibt noch andere Möglichkeiten für die Übersetzung:  
Man kann einen Video-Dolmetscher benutzen.  
Oder Sie können über Schreiben miteinander reden.

Krankenhaus Rummelsberg 

Das Krankenhaus Rummelsberg ist ein MZEB und es gibt dort Hilfe für gehörlose Menschen.  

Sie können schriftlich (per Mail) mit dem Krankenhaus sprechen.  
Vor dem Termin können Sie so wichtige Dinge fragen.  
Sie bekommen dafür auch einen Fragebogen.  

Bei Terminen kann ein Dolmetscher / eine Dolmetscherin für Gebärdensprache dabei sein.  
Das Krankenhaus arbeitet dafür mit einer Vermittlungs-Stelle für Dolmetscher zusammen.  
Die Vermittlung heißt: Dolmetscher-Vermittlung Mittelfranken.  
So kann das Krankenhaus den Dolmetscher organisieren.  

Sie müssen sich nicht um den Dolmetscher kümmern.  
Das Krankenhaus macht die Absprachen mit dem Dolmetscher.  

Der Kostenträger (Krankenversicherung) bezahlt den Dolmetscher.  

Wenn Sie beim Termin schriftlich sprechen möchten, sagen Sie das bitte vorher.  
Dann kann das Krankenhaus alles gut vorbereiten.  

Schön Klinik Hamburg 

Die Schön Klinik Hamburg ist ein Krankenhaus. 
Dort gibt es eine Contergansprechstunde. 
 
In der Schön Klinik Hamburg gibt es spezielle Angebote für gehörlose Menschen.

Die Klinik plant alle Termine für diese Patientinnen und Patienten sehr genau und früh.
Alle wichtigen Termine werden vorher mit Gebärdensprach-Dolmetscherinnen abgesprochen.

Die Dolmetscherinnen sind am ersten Tag in der Klinik.
Sie bleiben mehrere Stunden dort.
Auch am letzten Tag sind meistens dieselben Dolmetscherinnen da.
Wenn es nötig ist, kommen sie auch zu weiteren Terminen während des Aufenthaltes.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, miteinander zu reden.
Zum Beispiel mit Video-Anrufen über Teams oder Zoom.
Die Dolmetscherinnen helfen dabei.

Sie können vor und nach dem Aufenthalt in der Klinik eine Mail schreiben. 
So können Sie Ihre Fragen stellen.

Uniklinik Aachen

Die Uniklinik Aachen ist ein MZEB.
Gehörlose Menschen können zur Uniklinik RWTH Aachen kommen.
Sie können selbst zu ihren Terminen eine Gebärdensprachdolmetscherin oder einen Gebärdensprachdolmetscher mitbringen.

Es gibt an der Uniklinik eine Logopädin.
Sie berät auch zur Unterstützten Kommunikation.
Unterstützte Kommunikation ist zum Beispiel mit Bildern oder Symbolen.

Das Team ist offen für alle Arten von Kommunikation.
Das heißt: Jeder darf so sprechen, wie er möchte.
Zum Beispiel Gebärdensprache, Schriftsprache und andere Hilfsmittel. 
Alle Formen der Kommunikation werden akzeptiert und unterstützt.

Uniklinik Köln

Die Uniklinik Köln hat eine psychotherapeutische Sprechstunde.  
Das ist eine Sprechstunde für Menschen mit seelischen Problemen.  
Auch gehörlose Menschen können die Sprechstunde nutzen.    

Die Uniklinik arbeitet mit einem speziellen Dienst zusammen.  
Der Dienst heißt „tridimo – Wir sind die Brücke für Gehörlose“.  
Sie helfen bei der Organisation von Gebärdensprach-Dolmetschenden.  
Dafür nimmt die gehörlose Person Kontakt mit „tridimo“ auf (z.B. per Mail)
Mit Hilfe von „tridimo“ machen sie einen Termin in der Uniklinik Köln aus.  
So kann ein Dolmetscher beim Gespräch dabei sein.  

Zur Kontaktaufnahme soll man eine E-Mail an die Uniklinik schicken.

Die Uniklinik möchte die Kommunikation für gehörlose Menschen noch besser machen.  
Manche Mitarbeiter haben schon einen Gebärdensprachkurs gemacht.  
Sie können schon ein bisschen Gebärdensprache. 

 


Hinweis:

Hier wurden verschiedene Möglichkeiten gezeigt wie man miteinander sprechen kann.

Diese Möglichkeiten helfen vor allem Menschen mit Behinderung.  

So können sie mit Ärzten oder Beratungsstellen sprechen.  

Diese Möglichkeiten nennt man „barrierefreie Kommunikation“.  

Jedes Medizinische Kompetenzzentrum entscheidet selbst, wie es mit den Menschen spricht.  

Ein Medizinisches Kompetenzzentrum ist eine besondere Einrichtung für Gesundheit.  

Beim Sprechen werden manchmal persönliche Daten verwendet.  

Zum Beispiel: Name, Adresse oder Gesundheitsdaten.  

Die Zentren müssen dabei auf den Datenschutz achten.  

Datenschutz heißt: Die Daten der Menschen sind sicher und werden nicht an andere weitergegeben.

Jedes Zentrum ist dafür selbst verantwortlich.