Contergan Infoportal

Herzlich willkommen bei der Conterganstiftung


Die Conterganstiftung hat den gesetzlichen Auftrag, Leistungen für Menschen zu erbringen, deren Behinderung auf thalidomidhaltige Präparate der Grünenthal GmbH zurückzuführen ist. Zu den Kernaufgaben gehören die Auszahlung von Renten, die Ausschüttung von Sonderzahlungen und die jährliche Leistung für spezifische Bedarfe. Außerdem bearbeitet die Stiftung Neu-, Revisions- und Kapitalisierungsanträge und berät die Betroffenen. Sie fördert Forschungsvorhaben mit Mitteln der Stiftung, die die Teilhabe der Betroffenen am gesellschaftlichen Leben unterstützen und/oder Beeinträchtigungen mildern, die durch Spätfolgen hervorgerufen werden.

AKTUELLES

Gibt es Neues aus der Conterganstiftung und ihrer Geschäftsstelle? Welche
politischen Themen sind derzeit relevant? Wie entwickeln sich Projekte der
Stiftung? Was ist wichtig für Menschen mit Conterganschädigung? Unter „Aktuelles“ finden Sie Wesentliches in Kurzform.

Impfungen: kompakter Ratgeber der BAGSO

Im Juli 2020 veröffentlichten wir hier im CIP einen Text zum Thema Impfungen für Seniorinnen und Senioren. Trotz Abebben von „Corona“ und dem Rückgang…
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Beratungsbereich - Überarbeitung der Merkblätter in Leichter Sprache

Nachdem nun die Merkblätter des Beratungsbereichs sämtlich einer Aktualisierung unterzogen wurden (Stand Januar 2023 - hier abrufbar), erfolgt nun…
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Protokoll der 112. Stiftungsratssitzung

Das Protokoll der öffentlichen 112. Stiftungsratssitzung finden Sie ab sofort hier.
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50 Jahre Conterganstiftung

Am 31. Oktober 1972 vom Deutschen Bundestag als „Hilfswerk für behinderte Kinder" ins Leben gerufen, begeht die Stiftung in Kürze ihr 50. Jubiläum.

Im Oktober 1957 war das rezeptfreie Schlaf- und Beruhigungsmedikament „Contergan“ der Firma Chemie Grünenthal GmbH in den Handel gekommen. In der Folge kamen zwischen 1959 und 1962 allein in Deutschland ca. 5.000 Kinder mit verkürzten und deformierten Gliedmaßen oder schwerwiegenden Schäden der inneren Organe zur Welt. Viele starben. Die Schädigungen konnten anhand wissenschaftlicher Untersuchungen auf die Einnahme von Contergan während der Schwangerschaft zurückgeführt werden.

In den vergangenen 50 Jahren hat sich für die Menschen mit Conterganschädigung viel verändert. Doch erst mit dem zweiten Änderungsgesetz des Conterganstiftungsgesetzes 2009, sprich 37 Jahre nach Stiftungsgründung, wurde der Stiftungszweck alleinig auf Menschen mit Conterganschädigung ausgerichtet. Welche Entwicklungen es neben diesem wichtigen Meilenstein noch gab, haben wir in kurzen Überblicksmeldungen zusammengetragen. Diese werden sukzessive bis zum 31.10.2022, dem Jahrestag der Stiftungsgründung, an dieser Stelle eingestellt.

 

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Magazin

Unser Magazin will Sie mit Informationen, Hintergründen und Aktuellem versorgen. Für Hinweise, Themenanregungen und Kritik nutzen Sie bitte die Mailadresse unter "Kontakt" oder das Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Das Foto zeigt Finola Cassidy

"Mein Vater wollte, dass ich die richtige Version der Geschichte kenne."

Das Mittel Contergan war nicht nur im Heimatland der Herstellerfirma Grünenthal erhältlich. Auch in anderen Ländern Europas wurde der Wirkstoff…
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Buchvorstellung: „Leben mit Contergan“

Der größte Arzneimittelskandal der Bundesrepublik liegt nun mehr als sechs Jahrzehnte zurück. Wie ist es den damaligen „Contergan-Kindern“ ergangen,…
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Foto von Thomas Toews

„Folgeschäden sind ein schwieriges und sensibles Thema.“

Die beim Vorstand der Conterganstiftung angesiedelte Medizinische Kommission prüft jeden Antrag auf Leistungen nach dem Conterganstiftungsgesetz. Der…
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